Stolpersteine in Hagen gereinigt: Beitrag zur Erinnerungskultur im Politikunterricht

Im Rahmen des Politikunterrichts hat die Klasse HB24I Stolpersteine in Hagen gereinigt. Ziel der Aktion war es, einen aktiven Beitrag zur Erinnerungskultur zu leisten und Geschichte im öffentlichen Raum sichtbar zu machen.

Stolpersteine sind kleine Gedenksteine, die vor ehemaligen Wohnorten verlegt werden. Sie erinnern an Menschen, die während der nationalsozialistischen Herrschaft verfolgt und ermordet wurden. Als Teil des Stadtbildes regen sie dazu an, im Alltag innezuhalten, Namen wahrzunehmen und sich mit den Biografien hinter den Inschriften auseinanderzusetzen.

Im Mittelpunkt der Aktion standen die Stolpersteine von Dagobert Gottschalk (Badstraße 3), Nathan Wagner und Lazar Goldmann (Goldbergstraße 4) sowie Sally Ries (Elberfelderstraße 4). Durch das Reinigen wurden die Inschriften wieder gut lesbar und die Erinnerung an die genannten Personen erneut in den Blick gerückt.

Die Reinigung war Bestandteil des Projekts „Erinnerungskultur“ der Klassen HB24I und BF25MA. Im Verlauf des Projekts wurden Informationen zu den Biografien sorgfältig recherchiert und die Bedeutung eines respektvollen Umgangs mit historischen Orten und Lebensgeschichten thematisiert. Die Aktion machte deutlich, dass Erinnerung nicht nur im Unterricht stattfindet, sondern auch durch verantwortungsbewusstes Handeln im öffentlichen Raum.

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